Zur Geschichte von ToM

Die Idee zu Tonarchiv osthessischer Mundarten (ToM) hatte der Fuldaer Sprachwissenschaftler Dr. Stefan Arend aus Fulda, der sie dem damaligen Landrat Fritz Kramer und dem damaligen Ersten Kreisbeigeordneten Gerhard Möller vortrug. Mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Fulda und der Fuldaer Zeitung startete der Kreisausschuss des Landkreises Fulda im April 2002 die Aktion zur Einsammlung von Mundartbeiträgen.

Die Auftaktveranstaltung im April 2003 wurde im Offenen Fernsehkanal Fulda gesendet. Den Verlauf der Aktion begleiteten Berichte und Interviews in der Fuldaer Zeitung, Radio FFH, Hessisches Fernsehen, HR 4 Radio Osthessen und Bayerischer Rundfunk strahlten ebenfalls mehrfach Beiträge über ToM aus. Die Sprachwissenschaftlerin Julia Maria Weber aus Marburg verfasste für ToM eine wissenschaftliche Stellungnahme.

Unter den mehr als 400 abgegebenen Tonaufnahmen waren auch Beiträge von ehemaligen Einwohnern des Landkreises, die jetzt in anderen Bundesländern wohnen. Den weitesten Weg legte ein Beitrag der gebürtigen Fliednerin Elisabeth Ginsberg zurück, die jetzt in Maryland / USA lebt.

Es trafen auch zahlreiche Beiträge aus den benachbarten Landkreisen ein, die ein einem eigenen Bereich archiviert wurden.

Die Gesamtleitung des Projekts hatten der damalige Pressereferent des Landkreises Fulda, Stefan Waldmann und damaliger Bildstellenleiter/Medienzentrumsleiter Rudolf-P. Karpe, Kreis und Stadtbildstelle Fulda Medienzentrum Fulda. Der Informatiker Marius Hofmann digitalisierte und archivierte die Aufnahmen für den weltweiten Abruf im Internet unter www.medienzentrum-fulda.de